Eine Wohnungsbesichtigung dauert oft nur 15 Minuten – und in dieser kurzen Zeit triffst du eine Entscheidung, mit der du vielleicht Jahre lebst. Mit der richtigen Vorbereitung erkennst du Mängel, stellst die klugen Fragen und hinterlässt selbst einen guten Eindruck.
1. Worauf du in der Wohnung achten solltest
- Licht: In welche Richtung zeigen die Fenster? Besichtige tagsüber, um die echte Helligkeit zu sehen.
- Feuchtigkeit & Schimmel: Prüfe Ecken, Fensterrahmen und das Bad auf dunkle Flecken oder muffigen Geruch.
- Lärm: Sei einen Moment still. Hörst du Straße, Nachbarn oder die Heizung?
- Wasser & Heizung: Dreh den Wasserhahn auf, prüfe den Druck und frag, wie geheizt wird.
- Steckdosen & Empfang: Genug Steckdosen? Wie ist der Handyempfang in den Räumen?
- Zustand: Fotografiere vorhandene Schäden – das schützt später deine Kaution.
2. Die wichtigsten Fragen an den Vermieter
- Wie hoch sind die Nebenkosten – und was ist darin enthalten?
- Wie hoch war die letzte Nebenkostenabrechnung (Nachzahlung oder Guthaben)?
- Wie hoch ist die Kaution und wie wird sie angelegt?
- Warum ist die Wohnung frei geworden?
- Wie lange ist die Kündigungsfrist?
- Sind Haustiere, Untervermietung oder Besuch über längere Zeit erlaubt?
- Was bleibt in der Wohnung (Küche, Lampen, Einbauten)?
3. Versteckte Mängel, die viele übersehen
Achte auf frisch überstrichene einzelne Stellen (können Schimmel verdecken), schiefe Böden, Fenster, die nicht richtig schließen, und den Stromzählerstand. Frag ruhig nach dem Energieausweis – er sagt dir viel über die Heizkosten im Winter.
4. Hinterlasse selbst einen guten Eindruck
Bei begehrten Wohnungen entscheidet auch der persönliche Eindruck. Sei pünktlich, freundlich und vorbereitet. Wenn du dich für Plattformen wie HOMY entscheidest, sieht der Vermieter dein Profil schon vorher – das Kennenlernen wird persönlicher und du sparst dir das anonyme Bewerbungschaos. So bleibt mehr Zeit für die eigentliche Frage: Passt diese Wohnung wirklich zu dir?